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Dein Kamin riecht im Sommer unangenehm? Das ist erst einmal kein Grund zur Sorge. Vor allem nach längerer Standzeit können sich Gerüche im Brennraum, im Rauchrohr oder im Schornstein bemerkbar machen. Das ist lästig, lässt sich aber meist mit wenigen Handgriffen in den Griff bekommen.  

In diesem Beitrag erfährst du, woher in deinem Kamin der Geruch im Sommer kommen kann, was du jetzt dagegen tun kannst und wann sich ein genauerer Blick auf Reinigung und Zug lohnt.  

Das erwartet dich

  1. Warum riecht mein Kamin im Sommer?
  2. Was du gegen den Kamingeruch im Sommer tun kannst
  3. Gerüche von Anfang an vermeiden
  4. Häufige Fragen zu Kamingeruch im Sommer

 

Das Bild zeigt einen geöffneten Kaminofen, in dem Asche lliegt.

Warum riecht mein Kamin im Sommer?

Ein leichter Geruch im Sommer kann verschiedene Ursachen haben. Häufig spielen dabei Feuchtigkeit, Rückstände oder mangelnde Luftzirkulation eine Rolle. Besonders nach der Heizsaison sammeln sich im Kaminofen und im Schornstein Ablagerungen, die bei warmem Wetter unangenehm wahrnehmbar werden. 

Typische Ursachen sind: 

  • Ruß- oder Ascherückstände, die Feuchtigkeit gezogen haben 
  • Staub und Schmutz im Brennraum oder in den Luftkanälen 
  • Feuchtigkeit im Schornstein, etwa durch mangelnden Zug oder Witterung 

 

Jemand reinigt die Glasscheibe eines Kaminofens mit einem Lappen.

Was du gegen den Kamingeruch im Sommer tun kannst

Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Maßnahmen ist das Problem meist schnell behoben.

  • Reinigen: Das A und O bei Kamingeruch ist eine gründliche Reinigung. Entferne Asche und Rußrückstände vollständig aus dem Brennraum – auch in schwer zugänglichen Ecken und in den Luftkanälen. Denn genau dort sammelt sich Feuchtigkeit, die im Sommer für unangenehme Gerüche sorgt. Wie das Schritt für Schritt funktioniert, zeigen wir dir im ausführlichen Leitfaden zur Kaminreinigung.
  • Lüften: Lass die Ofentür gelegentlich einen Spalt geöffnet, damit Feuchtigkeit entweichen kann. Besonders an trockenen, luftigen Tagen hilft das, den Kaminbereich frisch zu halten.
  • Gerüche binden: Aktivkohle ist ein einfaches und wirkungsvolles Mittel: Sie neutralisiert hartnäckige Gerüche zuverlässig und sorgt für ein angenehmes Raumklima – einfach in den Brennraum legen und wirken lassen.
  • Frische Düfte setzen: Natürliche Düfte wie Lavendel oder Zitrone – etwa durch Duftkerzen oder getrocknete Kräuter im Kaminbereich – können zusätzlich für eine angenehme Atmosphäre sorgen. 

Bleibt der Geruch trotz Reinigung bestehen oder ist er ungewöhnlich stark, solltest du Kamin und Schornstein von einem Experten prüfen lassen. Ein qualifizierter Ofensetzer findet die Ursache schnell und sorgt dafür, dass alles wieder einwandfrei funktioniert. 

 

Ein Schornsteinfeger steht auf dem Dach eines Hauses in einer Wohnsiedlung und prüft den Schornstein.

Gerüche von Anfang an vermeiden

Der beste Schutz gegen Kamingeruch im Sommer ist eine gute Pflege direkt am Ende der Heizsaison. Wer den Kamin sauber und trocken in die Sommerpause schickt, hat im Herbst deutlich weniger Aufwand – und keinen unangenehmen Empfang beim ersten Anheizen. 

Alles rund um den Kamin im Sommer – von der Pflege über die Nutzung bis zur Vorbereitung auf die nächste Heizsaison – haben wir für dich übersichtlich zusammengefasst.

Häufige Fragen zu Kamingeruch im Sommer

Warum riecht mein Kamin im Sommer nach Rauch?

Meist stecken Ruß- oder Ascherückstände und Feuchtigkeit dahinter. Bei warmem Wetter werden diese Gerüche stärker wahrgenommen als im Winter. 

Hilft Lüften wirklich, damit mein Kamin nicht riecht im Sommer?

Ja – frische Luft hilft, Feuchtigkeit zu vertreiben. In Kombination mit einer gründlichen Reinigung ist das die wirksamste Maßnahme.

Wann sollte ich einen Fachmann hinzuziehen?

Wenn der Geruch trotz Reinigung anhält, ungewöhnlich stark ist oder du zusätzlich Zugprobleme bemerkst, sollte ein Fachmann Kamin und Schornstein prüfen.